Müslibecher to go: Vier Modelle im Vergleich – so bleiben Zutaten unterwegs frisch
Ein Müslibecher to go hält feste und flüssige Zutaten getrennt, bis sie verzehrt werden. Vier Modelle unterscheiden sich in Material, Füllmenge und Ausstattung. Die meisten Becher sind spülmaschinenfest, Deckel und Einsätze jedoch nicht immer.
Wer sein Müsli erst im Büro oder unterwegs essen möchte, kennt das Problem: Haferflocken, Obst und Joghurt vermischen sich vorzeitig, die Flüssigkeit zieht ein und zurück bleibt ein klumpiger Brei. Abhilfe schaffen sogenannte Müslibecher to go – wiederverwendbare Behälter mit mehreren Fächern, die feste und flüssige Zutaten getrennt halten, bis sie tatsächlich verzehrt werden. Ein aktueller Vergleich stellt vier Modelle vor, die sich in Material, Füllmenge und Ausstattung deutlich unterscheiden.
Den Anfang macht der Klassiker aus Kunststoff: Der auslaufsichere Lunchpot von Mepal besteht aus zwei Behältern mit jeweils eigenem Deckel. Der obere fasst 200 Milliliter, der untere 500 Milliliter. Flüssige und feste Lebensmittel lassen sich so getrennt transportieren und erst zum gewünschten Zeitpunkt miteinander vermengen. Laut Hersteller ist das verwendete Polypropylen recycelbar, spülmaschinengeeignet und BPA-frei. Der Becher darf zudem in die Mikrowelle und in die Tiefkühltruhe.
Eine Variante aus Edelstahl bietet der Müslibecher to go von Faokze. Auch hier gibt es zwei Kammern, allerdings in einem anderen Mengenverhältnis: 300 Milliliter passen in den oberen Behälter, 430 Milliliter in den unteren. Der untere, undurchsichtige Teil besteht aus lebensmittelechtem Edelstahl. Nach Herstellerangaben ist der Becher geschmacklos und dicht, sodass keine Feuchtigkeit nach innen oder außen dringen kann.
Der VESTAhome Müslibecher to go ist ebenfalls spülmaschinenfest und BPA-frei, unterscheidet sich aber in Details. Seine beiden Behälter fassen 520 und 230 Milliliter. Das Material setzt sich aus PP, ABS, AS und Silikon zusammen. Als einziges Modell im Vergleich besitzt er einen Henkel und wird mit einem passenden Löffel geliefert. Das Material ist temperaturbeständig und verträgt minus 20 bis plus 120 Grad.
Beim vierten vorgestellten Modell handelt es sich definitionsgemäß um einen Thermo-Becher. Er besitzt nur ein Behältnis und eignet sich daher weniger für ein klassisches Müsli, dafür aber aufgrund seiner isolierenden Eigenschaften für Porridge oder Birchermüsli, bei dem die Zutaten ohnehin im Vorfeld zu einem feinen Brei vermengt werden. Ein weiterer Vorteil: Der Becher kann auch zum Warmhalten oder Kühlen anderer Speisen wie Suppen oder Salate genutzt werden.
Bei der Reinigung gilt es, einige Hinweise zu beachten. Zwar sind die meisten Müslibecher für unterwegs laut Hersteller spülmaschinenfest, das gilt jedoch nicht automatisch für mitgelieferte Einsätze, Deckel oder Zubehör. Die Bedienungsanleitung gibt Auskunft darüber, welche Teile von Hand abgewaschen werden müssen. Dafür eignen sich ein mildes Reinigungsmittel, ein weicher Schwamm und warmes Wasser. Damit sich im Inneren keine unangenehmen Gerüche ausbreiten, sollte der Becher gründlich abgetrocknet und auf mögliche Lebensmittelreste untersucht werden.
Die Auswahl des passenden Bechers hängt damit vor allem vom geplanten Verzehr ab: Wer klassisches Müsli mit separaten Komponenten transportieren möchte, ist mit einem zweigeteilten Modell gut beraten. Wer dagegen warme Speisen oder bereits vermengte Mischungen wie Porridge mitnehmen will, findet im Thermo-Becher die geeignete Lösung. In allen Fällen bleibt die Trennung von festen und flüssigen Zutaten der entscheidende Faktor, damit das Müsli unterwegs nicht zu einem Brei wird.
