Viele Deutsche sind offen für Aktien, schieben ihre Vorsorge aber auf
Eine Umfrage des Bundesverbands deutscher Banken zeigt: Aktien und Börse sind für viele Menschen kein Tabu, doch alte Vorurteile und Bequemlichkeit halten sie von der privaten Altersvorsorge ab.
Aktien und Börse sind für viele Menschen in Deutschland kein rotes Tuch. Eine Umfrage des Bundesverbands deutscher Banken zeigt, dass sich auch viele junge Leute für Geldanlagen am Kapitalmarkt interessieren. Trotzdem wird die private Vorsorge häufig aufgeschoben, mit möglicherweise ernsten Folgen für die spätere finanzielle Absicherung.
Das Bild der Umfrage ist widersprüchlich. Die grundsätzliche Offenheit gegenüber Investments ist vorhanden, doch zwischen Interesse und tatsächlichem Handeln liegt offenbar eine große Lücke. Alte Vorurteile gegenüber der Börse, die viele Menschen als riskant oder undurchsichtig empfinden, wirken dabei ebenso hemmend wie eine verbreitete Bequemlichkeit, sich mit dem Thema intensiver auseinanderzusetzen.
Gerade für die Altersvorsorge kann das Aufschieben weitreichende Konsequenzen haben. Wer erst spät mit dem Sparen beginnt, hat weniger Zeit, von den Erträgen langfristiger Anlagen zu profitieren. Die Umfrage verdeutlicht damit, wie wichtig es ist, die vorhandene Offenheit für Aktien in konkrete Schritte zur Vorsorge zu übersetzen, bevor die Lücke im Alter spürbar wird.
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