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EU und Philippinen einigen sich auf Freihandelsabkommen

Die Europäische Union und die Philippinen haben sich im Grundsatz auf ein Freihandelsabkommen verständigt. Zölle sollen auf beiden Seiten abgebaut und der Marktzugang verbessert werden. Nach EU-Angaben entstehen neue Chancen für den Handel mit Maschinen, Arzneimitteln und medizinischen Geräten.

EU und Philippinen einigen sich auf Freihandelsabkommen
Wirtschaft: EU und Philippinen einigen sich auf Freihandelsabkommen

Die Europäische Union und die Philippinen haben sich im Grundsatz auf ein Freihandelsabkommen verständigt. Beide Seiten wollen Zölle abbauen und den gegenseitigen Marktzugang verbessern. Nach Angaben der EU-Kommission entstehen dadurch neue Chancen für den Handel mit Maschinen, Arzneimitteln und medizinischen Geräten.

Die Einigung ist ein wichtiger Schritt für die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und dem südostasiatischen Inselstaat. Sie soll Unternehmen auf beiden Seiten den Zugang zu Märkten erleichtern und die Handelskosten senken. Besonders der Abbau von Zöllen dürfte exportorientierten Branchen zugutekommen. Neben Maschinen und Pharmaprodukten werden auch andere Warengruppen von den Erleichterungen profitieren.

Die EU-Kommission hatte die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit den Philippinen bereits vor einiger Zeit wieder aufgenommen. Nun steht der Abschluss offenbar kurz bevor. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte zuletzt auf den bevorstehenden Abschluss hingewiesen. Die formelle Unterzeichnung und Ratifizierung des Abkommens stehen noch aus.

Für die Europäische Union ist das Abkommen Teil ihrer Strategie, Handelsbeziehungen in der Region Asien-Pazifik auszubauen. Die Philippinen sind ein wichtiger Partner in Südostasien. Das Land mit mehr als 110 Millionen Einwohnern bietet einen wachsenden Markt für europäische Produkte. Umgekehrt erhalten philippinische Exporteure besseren Zugang zum EU-Binnenmarkt.

Die wirtschaftliche Bedeutung des Abkommens liegt vor allem in der Senkung von Handelshemmnissen. Zölle auf beiden Seiten sollen schrittweise abgebaut werden. Davon profitieren insbesondere Industriegüter, aber auch landwirtschaftliche Erzeugnisse. Nach Einschätzung von Beobachtern könnte das Abkommen auch die Investitionen zwischen den beiden Wirtschaftsräumen fördern.

Die EU hat in den vergangenen Jahren mehrere Handelsabkommen in Asien abgeschlossen oder vorangebracht, darunter mit Vietnam, Singapur und Japan. Das Abkommen mit den Philippinen fügt sich in diese Reihe ein. Für die EU ist es ein weiterer Baustein ihrer Handelsagenda, die auf offene Märkte und regelbasierte Handelsbeziehungen setzt.

Ob das Abkommen wie geplant in Kraft treten kann, hängt von den weiteren Verhandlungen und den Ratifizierungsverfahren ab. Zunächst müssen die verbleibenden Details geklärt werden. Die EU und die Philippinen haben jedoch signalisiert, dass sie den Abschluss zügig vorantreiben wollen. Für Unternehmen auf beiden Seiten könnte sich damit ein verlässlicherer Rahmen für den Handel ergeben.

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Florian Lorenz

Autor

Sportredakteur

Florian Lorenz berichtet für Güldendorf über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.