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Bayern und Schleswig-Holstein wollen bei offenen IT-Lösungen zusammenarbeiten

Die Länder Bayern und Schleswig-Holstein planen eine dauerhafte Kooperation bei offenen IT-Lösungen. Im Mittelpunkt steht das Ziel digitaler Souveränität.

Bayern und Schleswig-Holstein wollen bei offenen IT-Lösungen zusammenarbeiten
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Die Bundesländer Bayern und Schleswig-Holstein wollen bei offenen IT-Lösungen enger zusammenarbeiten. Das haben beide Länder angekündigt. Im Mittelpunkt steht das Ziel, die digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung zu stärken.

Die geplante Zusammenarbeit ist als dauerhafte Partnerschaft angelegt und nicht als einmaliges Projekt. Offene IT-Lösungen sind Software, deren Quellcode öffentlich einsehbar ist und die von Verwaltungen weitergenutzt, angepasst und gemeinsam weiterentwickelt werden kann. Dadurch sollen sich Behörden weniger stark von einzelnen Herstellern abhängig machen, und einmal entwickelte Lösungen könnten von anderen Verwaltungen übernommen werden.

Konkrete Projekte, Budgets oder Zeitpläne sind bislang nicht bekannt. Auch zum genauen Umfang der Kooperation liegen keine weiteren gesicherten Angaben vor. Die Ankündigung beschränkt sich auf die grundsätzliche Absicht beider Länder, bei diesem Thema zusammenzuarbeiten. Weitere Details, etwa zu beteiligten Behörden, Ansprechpartnern oder einem Starttermin, wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

Das Thema digitale Souveränität gewinnt in Deutschland seit einiger Zeit an Bedeutung. Verwaltungen wollen unabhängiger von einzelnen Softwareanbietern werden und die Kontrolle über ihre Daten und Systeme behalten. Offene Software gilt dabei als ein möglicher Weg, Abhängigkeiten zu verringern, Kosten langfristig zu steuern und Lösungen wiederverwendbar zu machen. Dass zwei Länder mit unterschiedlicher politischer Ausrichtung und räumlicher Distanz gemeinsam auftreten, zeigt, dass das Anliegen über regionale Grenzen hinweg als gemeinsame Aufgabe verstanden wird.

Ob und in welchem Umfang die Kooperation zu konkreten Ergebnissen führt, wird sich erst mit den nächsten Schritten zeigen. Bis dahin bleibt offen, welche Anwendungen einbezogen werden und wie die Zusammenarbeit organisatorisch ausgestaltet werden soll. Die Ankündigung markiert zunächst den Willen beider Länder, offene IT-Lösungen gemeinsam voranzubringen.

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Greta Kaufmann

Autor

Gesellschaftsreporterin

Greta Kaufmann berichtet für Güldendorf über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.