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OKTAGON 94 in Frankfurt: Max Coga feiert Comeback nach zwei Jahren Verletzungspause

Am 26. September kehrt die MMA-Fightnight OKTAGON 94 in den Deutsche Bank Park zurück. Im Mittelpunkt steht das Comeback von Lokalmatador Max Coga, der nach einer schweren Handverletzung wieder in den Käfig steigt.

OKTAGON 94 in Frankfurt: Max Coga feiert Comeback nach zwei Jahren Verletzungspause
"OKTAGON 94: Die MMA Fightnight live aus Frankfurt – Countdown": "Ich musste diesen steinigen Weg gehen": Lokalmatador Max Coga kämpft wieder

Der Frankfurter Deutsche Bank Park wird am 26. September erneut zum Schauplatz einer der größten MMA-Veranstaltungen der Welt. Rund 60.000 Fans werden zur «OKTAGON 94: Die MMA Fightnight» erwartet, die RTL ab 22.45 Uhr im Free-TV überträgt. Auf dem kostenpflichtigen Streamer RTL+ beginnt die Übertragung bereits um 17.30 Uhr. Sportlicher Höhepunkt des Abends ist das Comeback des Frankfurter Lokalmatadors Max Coga, der nach fast zwei Jahren Verletzungspause wieder in den Kampfkäfig zurückkehrt.

Coga hatte seinen letzten Kampf trotz eines offenen Handbruchs gewonnen. Es folgten eine Notoperation, Komplikationen und eine Wundinfektion, die ihn lange außer Gefecht setzten. Dass er nach diesem beschwerlichen Weg überhaupt wieder vor großem Publikum antreten kann, gilt als zentraler Teil der Geschichte des Abends. «Das, was mich als allererstes hat weitermachen lassen, ist die Liebe zum Sport. Die Liebe zu meinem Team und die Liebe zu den Herausforderungen, die der Wettkampf mit sich bringt», sagte Coga. «Ich habe es gefühlt, ich habe es gewollt und musste diesen steinigen Weg gehen und mich halt einfach wieder zurück auf die Matte kämpfen.»

Sein Weg zum Kampfsport ist eng mit seiner ungewöhnlichen Biografie verbunden. Aufgewachsen im Frankfurter Bahnhofsviertel, war seine Mutter als Stripperin tätig, sein Vater Besitzer des Nachtclubs Pik Dame, den Max später selbst übernahm. Der Kampfsport wurde für ihn früh zum Gegenpol zu diesem Umfeld und gab ihm Struktur, Disziplin, Gemeinschaft und eine Perspektive. «Der Sport hat mich sehr geprägt und zu dem gemacht, was ich heute verkörpere», sagt Coga. «Schon als kleines Kind wollte ich immer eine Art Held werden. Und durch MMA konnte ich für viele Menschen tatsächlich dieser Held werden.»

Neben dem Kampf gegen Christian Jungwirth, der weit über den sportlichen Rahmen hinausgeht, sind weitere Duelle mit deutschen und insbesondere Frankfurter Athleten besetzt. Zu den Highlights zählen Christian Eckerlin gegen David Kozma und Karlos Vémola gegen Frederic Vosgröne. Die Veranstaltung knüpft an das Jahr 2024 an, als bereits 60.000 Zuschauer im Deutsche Bank Park für eine der größten MMA-Kulissen weltweit sorgten.

Coga nutzt seine Bekanntheit auch, um mit einem verbreiteten Missverständnis über seinen Sport aufzuräumen. MMA sei zwar physisch extrem hart, gleichzeitig aber ein streng reglementierter Sport, in dem Fairness, Kontrolle und Respekt vor dem Gegner eine zentrale Rolle spielten. «Fairness und Härte gehören für mich zu jedem Sport dazu, vor allem im Vollkontakt. Durch ein klares Regelwerk kann man erst einen gewissen Grad an Fairness definieren», betont er. Es wirke oftmals so, als hätte MMA wenig Regeln, «aber es ist ein strikt reglementierter Sport, und jeder Kämpfer muss sich auch an diese Regeln halten».

Was ihn am Sport bis heute am meisten fasziniert, bringt Coga auf den Punkt: «Für mich ist die Vielfalt und die Möglichkeit, seinen Gegner zu kontrollieren und auch zu besiegen, das, was wirklich faszinierend ist. Jeder hat die Möglichkeit, seinen eigenen individuellen Kampfstil zu erlernen. Für mich ist MMA die absolute Königsdisziplin im Kampfsport.»

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Henrik Falkenberg

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Redakteur vom Dienst

Henrik Falkenberg berichtet für Güldendorf über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.