Kleinflugzeug stürzt auf A2 bei Magdeburg ab, zwei Tote
Ein Kleinflugzeug ist am Nachmittag auf der A2 nordöstlich von Magdeburg abgestürzt und hat Feuer gefangen. Beide Insassen kamen ums Leben. Die Ursache des Absturzes ist noch unbekannt.
Auf der A2 nordöstlich von Magdeburg ist am Nachmittag ein Kleinflugzeug abgestürzt. Beide Insassen kamen ums Leben. Nach dem Aufprall auf die Fahrbahn fing die Maschine Feuer. Die Ursache des Unglücks ist bislang ungeklärt.
Der Absturz ereignete sich nach den vorliegenden Angaben zwischen Burg und dem Parkplatz Krähenberge. Das Flugzeug stammt aus Schleswig-Holstein und ist auf den Aero Club Kropp zugelassen. Nach Angaben der Ermittler war eine der beiden Personen Mitglied dieses Vereins, bei der zweiten Person handelt es sich um eine weitere Person. Ihre Identitäten waren am Abend noch nicht bestätigt. Beide Insassen wurden tot geborgen.
Die Maschine stürzte auf die Autobahn und geriet dort in Brand. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurden durch die herabfallenden Trümmerteile keine Straßenfahrzeuge getroffen. Das ist für die Einsatzkräfte ein wichtiger Befund, weil auf dem Abschnitt zur Unfallzeit Verkehr herrschte. Die Autobahn war nach dem Unglück in Richtung Hannover gesperrt. Im Verlauf des Abends konnte die A2 wieder freigegeben werden, nachdem ein Abschleppunternehmen die Wrackteile von der Fahrbahn entfernt hatte.
Am Unfallort waren die Polizei, Feuerwehren mehrerer Städte und der Rettungsdienst im Einsatz. Zur Betreuung von Einsatzkräften und Beteiligten wurden die psychosoziale Notfallversorgung und der Kreisbrandmeister alarmiert. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung war ebenso vor Ort wie ein Unfallsachverständiger. Die Polizei sicherte sämtliche Spuren, um den Hergang rekonstruieren zu können.
Die Ermittler suchen nun nach Augenzeugen, die Angaben zum Ablauf des Absturzes machen können. Ebenso sind Hinweise auf die vorausgegangenen Flugbewegungen der Maschine von Interesse. Ob und wann die Identitäten der beiden Verstorbenen bestätigt werden, war zum Zeitpunkt der Berichterstattung offen. Erst nach Auswertung der Zeugenhinweise und der Spuren vor Ort lassen sich belastbare Aussagen zur Absturzursache treffen.
Quelle: stern.de
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