US-Chiphersteller Vishay investiert knapp eine Milliarde Euro in Itzehoe
Der US-Halbleiterkonzern Vishay baut sein Werk im schleswig-holsteinischen Itzehoe mit einer Investition von knapp einer Milliarde Euro aus. Der Ausbau wird auch staatlich gefördert.
Der US-amerikanische Halbleiterhersteller Vishay investiert knapp eine Milliarde Euro in sein deutsches Werk im schleswig-holsteinischen Itzehoe. Mit dem Ausbau setzt das Unternehmen ein deutliches Zeichen für den Standort Deutschland, der in der Chipindustrie zunehmend im Fokus steht.
Der Ausbau wird zudem staatlich gefördert. Die Unterstützung ist nach Angaben des Unternehmens ein wichtiger Faktor für die Entscheidung, die Produktion in Itzehoe weiter zu stärken. Details zur genauen Höhe der Förderung und zum Zeitplan der Bauarbeiten gehen aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Ein Vishay-Manager begründete die Investition mit den Produktionskosten. Die Kosten in Europa seien höher als in Asien, sagte er. Gerade vor diesem Hintergrund sei die staatliche Förderung ein wichtiger Baustein, um den Standort wettbewerbsfähig zu halten und die Produktion in Europa zu sichern.
Die Investition fügt sich in eine breitere Entwicklung ein: Halbleiterhersteller verlagern und erweitern ihre Kapazitäten zunehmend mit Unterstützung öffentlicher Programme, um die Abhängigkeit von Lieferketten außerhalb Europas zu verringern. Für Itzehoe bedeutet der Ausbau, dass ein bestehender Industriestandort weiter an Bedeutung gewinnt und die Region von den Investitionen profitieren dürfte.
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