Der 19-jährige Franzose Paul Seixas hat beim Tour de France erneut für Aufsehen gesorgt. Bei der 14. Etappe, die am Samstag, dem 18. Juli 2026, von der französischen Gemeinde nach einer anspruchsvollen Bergankunft am Markstein führte, belegte der Nachwuchsfahrer den dritten Platz. Damit stand er zum zweiten Mal in dieser Tour auf dem Podium und unterstrich sein außergewöhnliches Talent. Die Etappe gewann der slowenische Spitzenreiter Tadej Pogacar vom Team UAE Team Emirates – XRG, der sich im Schlussanstieg deutlich von der Konkurrenz absetzte.

Seixas, der für das Team Decathlon AG2R La Mondiale fährt, zeigte sich in der entscheidenden Phase der Etappe stark. Er folgte den Tempoverschärfungen von Pogacar und dem Zweitplatzierten Isaac Del Toro (ebenfalls UAE Team Emirates – XRG) und sicherte sich souverän den dritten Rang. Für den 19-Jährigen ist es der zweite Podestplatz bei dieser Tour, nachdem er bereits in der 7. Etappe als Dritter ins Ziel gekommen war. Die Leistung des Franzosen wird von Experten als eines der großen Highlights dieser Rundfahrt gewertet.

Die 14. Etappe war geprägt von einem harten Kampf um die Gesamtwertung. Pogacar, der das Gelbe Trikot trägt, nutzte die letzte Steigung, um seinen Vorsprung auszubauen. Hinter ihm kämpften die anderen Favoriten um die Plätze. Seixas‘ dritter Platz ist umso bemerkenswerter, als er erst in seiner zweiten Profisaison fährt und noch nie zuvor eine dreiwöchige Landesrundfahrt bestritten hat. Seine Konstanz und seine Fähigkeit, in den Bergen mit den Besten mitzuhalten, haben ihn zu einem der meistbeachteten Fahrer des Pelotons gemacht.

In den sozialen Medien und in der französischen Presse wird Seixas bereits als „Wunderkind“ und „neuer Star des französischen Radsports“ gefeiert. Die Zeitung „L'Équipe“ widmete ihm eine Titelgeschichte, in der sein Werdegang und seine beeindruckende Entwicklung analysiert werden. Sein Team betont, dass man ihn behutsam aufbauen wolle, um ihn nicht zu überfordern. Dennoch zeigt die aktuelle Tour, dass Seixas bereits jetzt in der Lage ist, auf höchstem Niveau zu bestehen.

Die 14. Etappe war nicht nur wegen des Podiums bemerkenswert, sondern auch wegen der taktischen Finesse, die Seixas an den Tag legte. In den Abfahrten, die von einigen Fahrern als „extrem gefährlich“ bezeichnet wurden, navigierte der junge Franzose mit bemerkenswerter Ruhe und Präzision. Sein Teamkollege und Mentor Luke Rowe hatte zuvor in einem Interview erklärt, dass man Seixas‘ natürlichen Angriffsgeist etwas zügeln müsse, um ihn vor unnötigen Risiken zu schützen. Diese Strategie scheint sich auszuzahlen: Seixas fährt nicht nur konstant, sondern auch klug.

Mit seinem dritten Platz in der 14. Etappe hat sich Paul Seixas endgültig in der Weltspitze des Radsports etabliert. Die kommenden Bergetappen in den Alpen werden zeigen, ob er diese Form bis nach Paris halten kann. Für die französischen Fans ist er der große Hoffnungsträger für die Zukunft – vielleicht sogar schon für diese Tour. Die Konkurrenz um Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard ist jedoch groß, und Seixas wird weiterhin hart arbeiten müssen, um sich dauerhaft an der Spitze zu behaupten.

Die 14. Etappe des Tour de France 2026 wird als eine der entscheidenden Phasen in die Geschichte eingehen. Während Pogacar seinen Vorsprung ausbaute, zeigte Seixas, dass er nicht nur ein Talent für die Zukunft ist, sondern bereits jetzt ein ernstzunehmender Konkurrent. Die Radsportwelt blickt gespannt auf die nächsten Etappen, in denen der junge Franzose erneut die Chance haben wird, zu glänzen.