Dienstag, 27. Oktober 2026 Nachrichten im Zusammenhang Über die Zeitung
Güldendorf Suche

Sport

Früherer Basketball-Kapitän Matthias Strauss ist im Alter von 70 Jahren gestorben

Der frühere deutsche Nationalmannschafts-Kapitän Matthias Strauss ist nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Der Deutsche Basketball Bund und sein langjähriger Club Alba Berlin würdigen den Spieler als Ikone des deutschen Basketballs.

Früherer Basketball-Kapitän Matthias Strauss ist im Alter von 70 Jahren gestorben
Nach schwerer Krankheit: Früherer Basketball-Kapitän Matthias Strauss stirbt mit 70

Der deutsche Basketball trauert um Matthias Strauss. Der frühere Kapitän der Nationalmannschaft ist nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 70 Jahren gestorben. Das teilte der Deutsche Basketball Bund (DBB) unter Berufung auf die Familie von Strauss mit. Er starb am Sonntag. Der Verband verlor mit ihm einen Spieler, der über viele Jahre das Gesicht der deutschen Nationalmannschaft prägte.

Der in Frankfurt geborene Strauss bestritt 116 Länderspiele für das Nationalteam. Er führte die Mannschaft als Kapitän an und blieb über seine aktive Laufbahn hinaus eine der bekanntesten Figuren des deutschen Basketballs. In seiner Karriere spielte er unter anderem für Eintracht Frankfurt, die Gießen 46ers und Alba Berlin. Bei Alba Berlin zählte er zu den Gründungsvätern des Vereins. Die Spielzeit in der Hauptstadt gehört zu den prägenden Abschnitten seiner Laufbahn, und der Club erinnert sich bis heute an seinen Beitrag zur Entwicklung der Mannschaft.

DBB-Präsident Ingo Weiss würdigte den langjährigen Kapitän mit deutlichen Worten: „Diese Nachricht trifft uns schwer. Matzi hat über Jahre hinweg unser Trikot getragen, Verantwortung übernommen und als Kapitän unsere Nationalmannschaft mit Herz, Würde und unermüdlichem Einsatz geführt.“ Weiss fügte hinzu: „Wir sind stolz auf das, was er für den Basketball in Deutschland getan hat.“ Der Spitzname „Matzi“, unter dem Strauss im Verband und in der Szene bekannt war, steht sinnbildlich für die persönliche Nähe, die viele Weggefährten mit ihm verbanden. Nach seiner sportlichen Laufbahn arbeitete Strauss als Zahnarzt, eine Tätigkeit, die er bis 2025 ausübte.

Auch Alba Berlin zeigte sich bestürzt über den Tod des früheren Spielers. Geschäftsführer Marco Baldi sagte: „Wir sind von Matzis viel zu frühem Tod tief betroffen. Wir verlieren nicht nur eine Ikone des deutschen Basketballs und einen unserer Gründungsväter, sondern auch einen engen Freund und wunderbaren Menschen, der für so viele eine riesige Lücke hinterlässt.“ Baldi hob damit hervor, dass Strauss sowohl als Sportler als auch als Mensch im Verein und darüber hinaus geschätzt wurde.

Die Nachricht vom Tod des Spielers verbreitete sich rasch in der Basketball-Szene. Strauss gehörte zu einer Generation, die den deutschen Basketball in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg mitgestaltete und den Sport in der Bundesrepublik populär machte. Mit seinen 116 Länderspielen zählt er zu den Spielern mit den meisten Einsätzen im Nationaltrikot. Der Verband und der Verein verbinden mit ihm damit eine Phase, in der die Nationalmannschaft auf internationaler Bühne um Anerkennung kämpfte.

MIB FOOTBOLFußball-Spielplan und Ergebnisse

8Aufrufe

Henrik Falkenberg

Autor

Redakteur vom Dienst

Henrik Falkenberg berichtet für Güldendorf über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.