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Erneut Schüsse in Berlin-Schöneberg: 26-Jähriger auf offener Straße schwer verletzt

In Berlin-Schöneberg ist ein 26-jähriger Mann aus einer Gruppe heraus mehrfach angeschossen und schwer verletzt worden. Bereits im März hatte es in derselben Siedlung eine Schießerei mit einem Schwerverletzten gegeben. Die Polizei ermittelt.

Erneut Schüsse in Berlin-Schöneberg: 26-Jähriger auf offener Straße schwer verletzt
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In Berlin-Schöneberg hat sich erneut ein schwerer Vorfall mit Schusswaffen ereignet. Ein 26-jähriger Mann ist am Dienstagvormittag auf offener Straße aus einer Gruppe heraus mehrfach angeschossen und dabei schwer verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich im Bereich der Feurigstraße, wie Polizei und Rettungskräfte bestätigten. Der Verletzte wurde nach ersten Erkenntnissen umgehend in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand liegen bislang keine gesicherten Informationen vor.

Nach Angaben der Ermittler soll der Angriff aus einer Personengruppe heraus erfolgt sein, die sich zum Tatzeitpunkt in der Nähe des Tatorts aufgehalten haben soll. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf die Gruppe geben können. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen, eine Mordkommission wurde jedoch nach bisherigem Stand nicht eingesetzt.

Besondere Brisanz erhält der Vorfall durch einen früheren Zwischenfall in derselben Siedlung. Bereits im März dieses Jahres war in unmittelbarer Nähe ein Mann bei einer Schießerei schwer verletzt worden. Auch damals war die Polizei mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die genauen Umstände jener Tat konnten bislang nicht abschließend geklärt werden. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen besteht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei schließt derzeit weder eine Verbindung zur organisierten Kriminalität noch einen persönlichen Hintergrund aus.

Der erneute Schusswaffengebrauch in einem Wohngebiet hat in der Nachbarschaft Bestürzung ausgelöst. Anwohner berichteten von lauten Knallgeräuschen am Vormittag, gefolgt von einem Großeinsatz von Polizei und Rettungswagen. Die Feurigstraße und angrenzende Bereiche wurden für die Dauer der polizeilichen Maßnahmen weiträumig abgesperrt. Spuren sichernde Beamte waren über mehrere Stunden im Einsatz. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder sich zur Tatzeit in der Nähe des Tatorts aufgehalten hat, soll sich bei der zuständigen Dienststelle melden.

Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Schusswaffenvorfällen in Berlin, die in den vergangenen Monaten wiederholt für Aufsehen gesorgt hatten. Die Behörden haben angekündigt, die Präsenz in als besonders gefährdet geltenden Gebieten zu erhöhen. Ob die Maßnahmen im konkreten Fall hätten greifen können, ist unklar. Die Ermittlungen zu dem aktuellen Fall dauern an.