Lena Olvedi entwickelt Urinal für Frauen und erobert erste Berliner Club
Die Gründerin Lena Olvedi hat mit den sogenannten Missoirs ein Urinal für Frauen entwickelt. Ein bekannter Berliner Club hat die Idee bereits übernommen.
Lena Olvedi hat ein Urinal für Frauen erfunden. Die Gründerin will mit ihren sogenannten Missoirs den weiblichen Toilettengang grundlegend verändern und damit eine Alltagssituation neu denken, die bislang kaum Gegenstand technischer Innovation war. Erste Abnehmer gibt es bereits: Ein berühmter Berliner Club hat sich von dem Konzept überzeugen lassen.
Die zentrale Frage ist nun, ob sich die Missoirs auch in großen Konzerthallen oder Restaurants flächendeckend durchsetzen können. Während das Urinal für Männer seit Jahrzehnten selbstverständlicher Bestandteil öffentlicher Toiletten ist, fehlt für Frauen bislang eine vergleichbare Lösung, die lange Warteschlangen verkürzen und Platz sparen könnte. Genau an diesem Punkt setzt Olvedis Geschäftsidee an.
Der Berliner Club, der die Missoirs bereits einsetzt, gilt in der Hauptstadt als prominenter Veranstaltungsort mit hohem Publikumsaufkommen. Dass gerade dort erste Installationen entstehen, wertet das Start-up als Signal für die Praxistauglichkeit des Produkts. Ob sich dieser Erfolg auf andere Betreiber übertragen lässt, muss sich nach Angaben des Berichts allerdings erst noch zeigen.
Offen bleibt, welche Anforderungen Konzerthallen und Gastronomiebetriebe an eine solche Lösung stellen werden, etwa in Bezug auf Hygiene, Platzbedarf, Wartung und Kosten. Auch die Akzeptanz beim Publikum wird eine entscheidende Rolle spielen. Die Entwicklung der Missoirs steht damit exemplarisch für die Frage, wie junge Unternehmen alltägliche Infrastruktur neu gestalten und damit gesellschaftliche Gewohnheiten herausfordern können.
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