Bundeskanzler Merz überreicht Salzwedeler Baumkuchen als Gastgeschenk in Japan
Bei seinem Japanbesuch brachte Bundeskanzler Friedrich Merz einen Salzwedeler Baumkuchen aus der Altmark als Präsent für Ministerpräsidentin Sanae Takaichi mit.
Ein Baumkuchen aus der Altmark ist bei einem offiziellen Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Japan zum Gastgeschenk geworden. Das Präsent war für die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi bestimmt und wurde im Auftrag des Auswärtigen Amtes überreicht, wie das Unternehmen Königlicher Salzwedeler Baumkuchen mitteilte.
Beim gemeinsamen Abendessen am Mittwoch wurde der Kuchen von Merz angeschnitten. Dass gerade ein Salzwedeler Baumkuchen ausgewählt wurde, verweist auf eine Backtradition, die in der Stadt Salzwedel und der Altmark seit mehr als 200 Jahren gepflegt wird. Der Teig wird dabei auf einer Walze aus Buchenholz über offenem Feuer gebacken. Die einzelnen Schichten werden nacheinander immer wieder von Hand übergossen, bis der typische Baumkuchen mit seinen ringförmigen Lagen entsteht. Jede Schicht braucht dabei Zeit und Aufmerksamkeit, weshalb der Kuchen in der Herstellung als anspruchsvolles Handwerk gilt.
Die Deutsche Botschaft in Tokio lobte das Gastgeschenk auf der Plattform X als «Meisterwerk traditioneller deutscher Handwerkskunst». Besondere Bedeutung hat der Kuchen auch in Japan selbst: Die Jahresringe des Baumkuchens gelten dort als Symbol für Langlebigkeit und wachsendes Glück. Damit verbindet das Präsent handwerkliche Tradition aus Sachsen-Anhalt mit einer Deutung, die im Gastgeberland verstanden wird. Die Botschaft hob dadurch hervor, dass ein regionales Produkt aus Deutschland auf diplomatischer Bühne sichtbar wurde.
Die Übergabe zeigt, wie regionale Produkte bei offiziellen Anlässen als Botschafter für Herkunft und Handwerk eingesetzt werden. Der Salzwedeler Baumkuchen, der aus der Altmark stammt, wird damit einem internationalen Publikum vorgestellt, während die Bundesregierung ihre Beziehungen zu Japan pflegt. Das Unternehmen Königlicher Salzwedeler Baumkuchen trat dabei als Lieferant des Geschenks auf und machte die Auswahl öffentlich bekannt. Über weitere Reaktionen der japanischen Seite liegen keine Angaben vor.
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