Frankfurt gewinnt in Hamburg nach strittigen Szenen im Pokal
Im Pokalspiel beim Hamburger SV blieben Elfmeter und eine mögliche Gelb-Rote Karte für die Gäste aus, Eintracht Frankfurt setzte sich dennoch durch.
Eintracht Frankfurt hat sich im Zweitrundenspiel des DFB-Pokals beim Hamburger SV durchgesetzt. Die Partie wurde vor allem von strittigen Szenen überlagert, bei denen Entscheidungen des Schiedsrichters für Diskussionen sorgten. Ein nicht gegebener Elfmeter für die Hausherren und ein möglicher Platzverweis gegen einen Frankfurter Spieler bestimmten die Debatten nach dem Abpfiff.
Der Hamburger SV trat zum Auftakt der zweiten Runde daheim an und musste dabei auf mehrere verletzte Akteure verzichten. Die Mannschaft ist seit Wochen von Ausfällen geplagt, was die Ausgangslage für das Spiel gegen den Bundesligisten zusätzlich erschwerte. Die Frankfurter reisten als Favorit an und suchten früh den Weg nach vorne.
Im Verlauf der Begegnung kam es mehrfach zu Situationen im Strafraum, in denen die Hamburger Anhänger einen Strafstoß forderten. Der Unparteiische entschied jedoch auf Weiterspielen, was in der Arena für Unmut sorgte. Eine Gelb-Rote Karte gegen einen Gästespieler hätte den Spielverlauf ebenfalls verändern können, blieb aber aus. Beide Szenen wurden in der Nachberichterstattung ausführlich diskutiert.
Am Ende setzten sich die Frankfurter durch und zogen in die dritte Runde des Pokals ein. Die Hamburger verlassen den Wettbewerb damit frühzeitig, was angesichts der personellen Lage eine zusätzliche Belastung für das Team darstellt. Die Frankfurter Mannschaft konnte nach dem Erfolg mit der Ausbeute in der Partie zufrieden sein, auch wenn die Umstände des Sieges für Gesprächsstoff sorgten.
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