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DFB-Pokal: Dortmund gewinnt 5:0 beim HEBC Hamburg

Borussia Dortmund hat die erste Runde des DFB-Pokals souverän überstanden. Beim Oberligisten HEBC Hamburg siegte der Bundesligist am Ende deutlich mit 5:0 – der Außenseiter hielt jedoch lange gut mit.

DFB-Pokal: Dortmund gewinnt 5:0 beim HEBC Hamburg
DFB-Pokal: Dortmund gewinnt deutlich bei Hamburger Oberligaklub

Borussia Dortmund hat die erste Runde des DFB-Pokals souverän überstanden. Der Bundesligist setzte sich beim Hamburger Oberligisten HEBC Hamburg mit 5:0 durch und zog damit in die zweite Runde des Wettbewerbs ein. Der Außenseiter aus der fünften Liga verkaufte sich dabei über weite Strecken teuer und hielt in der ersten Halbzeit lange die Null.

Vor den Augen der Zuschauer im Stadion des Hamburg-Eimsbütteler Ballspiel-Clubs entwickelte sich zunächst ein Geduldsspiel. Der Favorit aus Dortmund hatte viel Ballbesitz, fand gegen die kompakte Defensive des Gastgebers aber zunächst nur selten Lücken. Der HEBC, der als krasser Außenseiter in die Partie gegangen war, verteidigte leidenschaftlich und ließ den BVB im ersten Durchgang weitgehend verzweifeln. Zur Pause stand es entsprechend torlos.

Den Knoten löste schließlich ein Eigentor. Nach dem Seitenwechsel brachte ein Dortmunder Angriff den Ball ins eigene Tor der Hamburger – ein Spieler des HEBC lenkte die Kugel unglücklich ins eigene Netz. Dieser Treffer brach den Widerstand des Oberligisten. Innerhalb von 14 Minuten entschied Dortmund die Partie anschließend für sich und verwandelte das enge Duell in einen deutlichen Erfolg. Am Ende stand ein 5:0-Sieg für die Mannschaft von Trainer Nuri Şahin.

Die Partie in Hamburg sorgte auch abseits des Ergebnisses für Aufmerksamkeit. Nach Angaben der Veranstalter wurde bei dem Pokalspiel ein Zuschauerrekord für ein Pflichtspiel des HEBC Hamburg aufgestellt. Die Begegnung zwischen dem Fünftligisten und dem Champions-League-Teilnehmer aus Dortmund zog damit ein außergewöhnlich großes Publikum an und unterstrich die Anziehungskraft des DFB-Pokals auch in den frühen Runden.

Für Borussia Dortmund war es die erwartete Pflichtaufgabe, die der Favorit letztlich souverän löste. Der BVB zeigte sich insbesondere nach dem Rückstandstreffer der Gastgeber in Form eines Eigentors effizient und nutzte die sich bietenden Räume konsequent. Die Dortmunder Fans feierten ihre Mannschaft nach dem Schlusspfiff ausgelassen, während die Spieler des HEBC trotz der klaren Niederlage für ihren engagierten Auftritt Applaus erhielten.

Mit dem Einzug in die zweite Runde hat Dortmund ein erstes Etappenziel im Pokalwettbewerb erreicht. Die Auslosung der nächsten Runde steht noch aus. Für den HEBC Hamburg endet das Pokalabenteuer hingegen nach einer bemerkenswerten ersten Halbzeit und einem letztlich deutlichen Ergebnis. Der Oberligist kann jedoch auf eine lange Zeit gegen einen haushohen Favoriten zurückblicken, in der er sich teuer verkaufte und dem Bundesligisten lange Paroli bot.

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Greta Kaufmann

Autor

Gesellschaftsreporterin

Greta Kaufmann berichtet für Güldendorf über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.