Neuer Gesundheitsminister: Linnemann fliegt alte Bemerkung über seinen neuen Job um die Ohren Carsten Linnemann wird neuer Gesundheitsminister. Doch vor etwas mehr als einem Jahr hatte der bisherige CDU-Generalsekretär noch gar keine Lust auf diesen Posten. Nun hat es Carsten Linnemann also doch ins Bundeskabinett gespült. Der 48-Jährige, bisher CDU-Generalsekretär, verlässt das Konrad-Adenauer-Haus und wird Gesundheitsminister. Auf dem Posten folgt er auf Nina Warken, die im Zuge der Personalrochaden von Friedrich Merz ins Kanzleramt w
echselt. Schon bei der Regierungsbildung vor etwas mehr als einem Jahr galt Linnemann als heißer Kandidat für ein Ministeramt – doch er lehnte ab. Sowohl das Ministerium für Arbeit und Soziales als auch das Wirtschaftsressort waren damals im Gespräch. Letztlich blieb Linnemann auf eigenen Wunsch Generalsekretär. Im Mai 2025 wollte Carsten Linnemann noch nicht Gesundheitsminister werden Auf die verständlichen Nachfragen der Journalisten reagierte er mit Sätzen, die heute seltsam klingen. Dem Sender Phoenix (ab Minute 4:41) sagte er am 6. Mai 2025, dem Tag der Vereidigung der neuen Regierung: „Wenn sie mich jetzt aufgestellt hätten als Gesundheitsminister, wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgr
eich gewesen. Die Leute hätten gesagt: ‚Warum wird der Gesundheitsminister? Was hat der damit zu tun?‘“ Linnemanns Fazit damals: „Schuster, bleib bei deinen Leisten. Mach das, was du kannst. Mir geht’s gut, ich fühle mich pudelwohl.“ Nun tritt Linnemann doch genau den Posten an, für den er sich damals offenbar als nicht geeignet sah. Merz vertraut auf seinen Generalsekretär Friedrich Merz betonte bei Linnemanns Vorstellung als Gesundheitsminister derweil, dass der Politiker aus Paderborn bereits bei den Koalitionsverhandlungen für Gesundheitsthemen zuständig gewesen sei. Linnemann werde die Verantwortung für die anstehende Pflegereform und weitere strukturelle Reformen in der Gesundheitspoli
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