Wasserrohrbruch unterbricht Gasversorgung für über 500 Haushalte südlich von Schwerin
Nach einem Wasserrohrbruch sind in den Gemeinden Rastow, Kraak und Uelitz mehr als 500 Haushalte ohne Gas. Der Versorger HanseWerk arbeitet an der Wiederinbetriebnahme des Netzes.
Ein Wasserrohrbruch hat in drei Gemeinden südlich von Schwerin die Gasversorgung von mehr als 500 Haushalten unterbrochen. Die Betroffenen harren seit Tagen bei herbstlichen Temperaturen ohne Gas aus. Der zuständige Versorger HanseWerk hat die Reparaturarbeiten aufgenommen und stellt die Wiederinbetriebnahme für die ersten Kunden in Aussicht.
Betroffen sind die Gemeinden Rastow, Kraak und Uelitz. Ursache war nach Angaben des Unternehmens ein Wasserrohrbruch neben einer Gasleitung am vergangenen Freitagvormittag. Das austretende Wasser beschädigte die Gasleitung, wodurch Wasser und Sedimente in das Gasnetz gelangten. Eine Sprecherin von HanseWerk berichtete, das Wasser habe die Leitung beschädigt, dadurch seien Wasser und Sedimente ins Gasnetz geraten. Aus diesem Grund müsse den betroffenen Kunden das Gas abgestellt werden. Die ersten Kunden sollten nach vier Tagen wieder ans Netz.
Zu Wochenbeginn liefen die Reparaturarbeiten auf Hochtouren. Mit einem Spül- und Saugwagen wurden nach Angaben der Sprecherin mehr als 60 Kubikmeter Wasser aus den Leitungen geholt. Bis zum Nachmittag sei der betroffene Leitungsbereich zwischen Rastow und Kraak gespült und gereinigt worden. Bis zum Abend sollten die beschädigten Leitungsabschnitte wieder zusammengeschweißt werden. Die Spülung und Reinigung des Netzes ist Voraussetzung dafür, dass Gas gefahrlos wieder einströmen kann, weil Wasser und Ablagerungen die Anlagen sonst beschädigen könnten.
Für Rastow und Kraak rechnet HanseWerk damit, dass das Netz ab Dienstagmorgen wieder in Betrieb genommen werden kann. Die rund 400 Haushalte in den beiden Gemeinden sollen im Laufe des Vormittags wieder mit Gas versorgt werden. Die Sprecherin ging davon aus, dass die Versorgung in diesen Orten damit nach mehreren Tagen ohne Gas wiederhergestellt ist.
Die rund 140 Haushalte in Uelitz müssen sich länger gedulden. Dort ist die Lage nach Angaben der Sprecherin komplizierter. Der am stärksten betroffene Leitungsbereich zwischen Rastow und Uelitz wurde am Montag zwar bereits mehrfach gereinigt, das reiche jedoch noch nicht aus. Auch das Ortsnetz in Uelitz muss gereinigt werden. Dafür sollen die Leitungen am Dienstag an verschiedenen Stellen freigelegt, getrennt und gereinigt und anschließend wieder verbunden werden.
Danach sollen Kolonnen von HanseGas jeden der rund 140 Hausanschlüsse einzeln prüfen, reinigen und in Betrieb nehmen. Die Sprecherin nannte dieses Vorgehen als Grund dafür, dass die Wiederinbetriebnahme in Uelitz mehr Zeit beansprucht. Nach Plan sollen bis Mittwochabend alle betroffenen Haushalte wieder mit Gas versorgt sein. Die Betroffenen müssen also im Ort bis dahin ohne Gasversorgung auskommen, während die Arbeiten an den einzelnen Anschlüssen laufen.
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