Seawolves gelingt Revanche bei den Hamburg Towers
Die Rostock Seawolves gewinnen in der Basketball-Bundesliga bei den Veolia Towers Hamburg mit 91:84 und revanchieren sich für das Pokal-Aus. Für Hamburg ist es die zweite Niederlage in Serie.
Die Rostock Seawolves haben sich in der Basketball-Bundesliga für ihre Niederlage im Pokal gegen die Veolia Towers Hamburg revanchiert. In der Inselpark Arena setzte sich das Team von Cheftrainer Przemysław Frasunkiewicz mit 91:84 (46:32) durch und feierte nach zwei verlorenen Partien in Serie wieder einen Sieg. Für die Hamburger war es die zweite Niederlage nacheinander.
Vor 3.190 Zuschauern erwischten die Gastgeber zunächst den besseren Start und gingen mit 5:0 in Führung. Doch die Seawolves antworteten mit einem 12:0-Lauf und übernahmen die Kontrolle. Die Towers kämpften sich zwar zwischenzeitlich auf vier Punkte heran, Rostock setzte sich zum Ende des ersten Viertels aber wieder deutlich ab. Bis zur Pause blieben die Gäste das effektivere Team und führten zeitweise mit 17 Punkten. Dabei profitierten die Seawolves von ihrem klar besseren Rebounding unter beiden Körben.
Nach dem Seitenwechsel legten die Rostocker sofort fünf Punkte nach und hielten die Towers auf Distanz. Die Gastgeber wirkten bei ihren Abschlüssen weiterhin oft glücklos und lagen nach dem dritten Viertel mit 16 Punkten zurück. Erst in der Schlussphase wurde es noch einmal spannend: Ein Dreier von Kenneth Ogbe brachte die Hamburger 60 Sekunden vor dem Ende auf 79:84 heran. Für eine Wende aus Sicht der Mannschaft von Trainer Benka Barloschky reichte es jedoch nicht mehr.
Mit dem Erfolg in Hamburg beenden die Seawolves ihre kleine Negativserie und setzen ein Ausrufezeichen im Kampf um die Playoff-Plätze. Die Towers hingegen müssen nach der dritten Saisonniederlage nach Warnsignalen suchen. Bereits im Pokal hatten die Hamburger gegen Rostock triumphiert, nun folgte die Antwort der Gäste auf dem Parkett.
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