Eisbären Berlin gewinnen in der Champions Hockey League mit 2:1 gegen Herning
Der deutsche Meister setzt sich vier Tage vor dem DEL-Start mit 2:1 gegen den dänischen Titelträger Herning Blue Fox durch. Pföderl und Hördler treffen, am Ende müssen die Berliner aber um den Sieg zittern.
Die Eisbären Berlin haben in der Champions Hockey League ihren zweiten Sieg in Folge eingefahren. Der deutsche Meister bezwang am Sonntag den dänischen Titelträger Herning Blue Fox mit 2:1 (0:0, 2:0, 0:1) und untermauerte damit seine gute Form vier Tage vor dem Start der Deutschen Eishockey Liga. Vor 3.315 Zuschauern im Wellblechpalast bestimmten die Hausherren von Beginn an das Geschehen, mussten am Ende aber noch um den Erfolg bangen.
Leonhard Pföderl und Eric Hördler erzielten die Tore für die Berliner. Pföderl traf in der 30. Spielminute, als die Eisbären erstmals in Überzahl agierten, und markierte damit seinen fünften Treffer in der laufenden CHL-Saison. Nur drei Minuten später erhöhte Hördler nach einer energischen Einzelaktion auf 2:0. Zuvor hatten die Gastgeber ihre Überlegenheit lange nicht in Tore ummünzen können, obwohl sie das Spiel über weite Strecken kontrollierten.
In der Schlussphase geriet der Sieg jedoch noch einmal in Gefahr. Hjalte Kruse Thomsen brachte die Dänen in der 55. Minute mit einem Powerplaytreffer auf 1:2 heran. Die Eisbären hatten anschließend Glück, dass der vermeintliche Ausgleich der Gäste wegen einer Torhüterbehinderung nicht anerkannt wurde. So blieb es beim knappen Erfolg, der trotz der zwischenzeitlichen Dominanz bis zum Ende zittern ließ.
Für die Berliner war es ein wichtiger Schritt in der europäischen Königsklasse, ehe am Donnerstag der Ernst des DEL-Alltags beginnt. Zum Auftakt der neuen Saison empfängt der Titelverteidiger die Straubing Tigers in der Arena am Ostbahnhof. Anpfiff ist um 19.30 Uhr, die Partie wird live bei Magentasport übertragen. Mit dem zweiten CHL-Sieg im Rücken reisen die Eisbären mit Selbstvertrauen in die nationale Spielzeit.
