Freitag, 2. Oktober 2026 Nachrichten im Zusammenhang Über die Zeitung
Güldendorf Suche

Nachrichten

Tanker in der Straße von Hormus unter Beschuss

Ein Tanker ist beim Durchfahren der Straße von Hormus nach Angaben der britischen Schifffahrtsbehörde UKMTO unter Beschuss geraten. An Bord brach ein Feuer aus, die Besatzung blieb unverletzt. Am Freitagabend meldete die Behörde einen weiteren Zwischenfall.

Tanker in der Straße von Hormus unter Beschuss
Straße von Hormus - Tanker unter Beschuss geraten

In der Straße von Hormus ist erneut ein Tanker angegriffen worden. Nach Angaben der britischen Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt (UKMTO) geriet das Schiff beim Durchfahren der Meerenge unter Beschuss, an Bord brach ein Feuer aus. Die Besatzung des Tankers befindet sich nach diesen Angaben in Sicherheit.

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend Ortszeit. Über den genauen Umfang der Schäden und mögliche Folgen für die Umwelt war zunächst nichts bekannt. Bisher hat niemand den Angriff für sich reklamiert. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Wasserstraßen für den weltweiten Energiehandel. Durch sie werden große Mengen Öl, Gas und Düngemittel transportiert.

Am Freitagabend meldete die UKMTO einen weiteren Zwischenfall in derselben Meerenge. Der Kapitän eines Tankers habe berichtet, dass sein Schiff während der Ausfahrt aus der Straße von einem unbekannten Geschoss getroffen worden sei. Dies habe zu einem kleinen Brand und einem Stromausfall an Bord geführt. Der Brand sei inzwischen gelöscht, das Schiff setze seine Fahrt fort.

Die Angriffe auf Schiffe in der Region haben in jüngster Zeit zugenommen. Der Iran blockiert im Konflikt mit den USA mit Attacken auf Schiffe den Verkehr durch die Meerenge weitgehend. Auch das US-Militär hatte zivile iranische Schiffe attackiert. Die Straße von Hormus gilt als Nadelöhr des globalen Handels: Störungen können die Öl- und Gaspreise weltweit beeinflussen und Lieferketten gefährden.

Die britische Schifffahrtsbehörde UKMTO veröffentlicht regelmäßig Warnungen für die Region. Sie rät Schiffen zu erhöhter Wachsamkeit. Die genauen Hintergründe der jüngsten Vorfälle sind unklar. Es bleibt offen, wer für die Angriffe verantwortlich ist. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklung mit Sorge, da eine Eskalation weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft haben könnte.

4Aufrufe

Henrik Falkenberg

Autor

Redakteur vom Dienst

Henrik Falkenberg berichtet für Güldendorf über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.