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Caren Miosga diskutiert mit Robert Habeck über die Zukunft der politischen Ordnung

In der ARD-Talkshow «Caren Miosga» am Sonntag, 27. September, ist Robert Habeck zu Gast. Das Thema: «Zerbricht die politische Ordnung, Herr Habeck?» Im Mittelpunkt stehen der Vertrauensverlust in die politische Mitte und die wachsende Bedeutung politischer Ränder.

Caren Miosga diskutiert mit Robert Habeck über die Zukunft der politischen Ordnung
ARD-Talkshow „Caren Miosga“ am 27. September: Thema und Gast der neuen Ausgabe am Sonntag

Die ARD-Talkshow «Caren Miosga» widmet sich am Sonntag, dem 27. September, ab 23:15 Uhr im Ersten der Frage «Zerbricht die politische Ordnung, Herr Habeck?». Zu Gast ist Robert Habeck, Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister a. D. von Bündnis 90/Die Grünen, der heute als Senior Analyst am Danish Institute for International Studies tätig ist. Die Sendung greift damit eine Debatte auf, die durch die jüngsten Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin neue Nahrung erhalten hat.

Die Wahlen hatten deutlich gemacht, dass sich die politische Landschaft in Deutschland verändert. Die traditionellen Volksparteien verlieren zunehmend ihre frühere Bindungskraft, während politische Kräfte an den Rändern an Bedeutung gewinnen. Diese Entwicklung ist nicht auf Deutschland beschränkt, sondern Teil einer breiteren Verschiebung, die auch die internationale Ordnung betrifft. Der Krieg in der Ukraine, die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und eine zunehmend distanzierte Haltung der USA gegenüber Europa setzen die bestehenden Strukturen zusätzlich unter Druck.

Robert Habeck war als zentraler Akteur Teil einer Koalition, die auch unter dem Einfluss dieser Krisen zerbrach. Heute betrachtet er die politischen Entwicklungen der vergangenen Jahre mit etwas mehr Abstand. In der Sendung dürfte er erklären, welche politischen Fehler dazu geführt haben, dass das Vertrauen in die politische Mitte zurückgegangen ist. Ebenso wird erörtert, was getan werden kann, um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Fähigkeit der Politik, Probleme zu lösen und handlungsfähig zu bleiben, wieder zu stärken.

Die wöchentliche Talkshow «Caren Miosga» wird seit dem 21. Januar 2024 von der erfahrenen Journalistin Caren Miosga moderiert, die zuvor als «Tagesthemen»-Moderatorin bekannt wurde. Die in Peine, Niedersachsen, geborene Journalistin lädt in jeder Ausgabe Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft ein, um über brisante Themen zu debattieren, die Deutschland und die Welt bewegen. Die Sendung wird im TV-Studio in Berlin-Adlershof produziert und zeichnet sich durch einen informativen und sachlichen Diskussionsstil aus. Sie zielt darauf ab, unterschiedliche Perspektiven und Meinungen zu präsentieren und durch fundierte Diskussionen ein umfassenderes Verständnis der jeweiligen Themen zu fördern.

Die Ausgabe vom 27. September dürfte vor allem die Frage in den Mittelpunkt stellen, wie sich der Vertrauensverlust in die politische Mitte umkehren lässt. Habeck, der als Vizekanzler und Wirtschaftsminister maßgeblich an der Ampel-Koalition beteiligt war, wird dabei auch auf die internationalen Rahmenbedingungen eingehen. Der Krieg in der Ukraine und die Haltung der USA gegenüber Europa sind dabei zentrale Faktoren, die die Handlungsfähigkeit der deutschen Politik beeinflussen. Die Sendung verspricht eine Einordnung der aktuellen politischen Lage, die über tagesaktuelle Meldungen hinausgeht.

Die Talkshow steht ab der Ausstrahlung in der Mediathek der öffentlich-rechtlichen Sender zur Verfügung. Damit können Zuschauerinnen und Zuschauer die Diskussion auch nach dem Sendetermin verfolgen. Die Sendung am Sonntagabend ist Teil des politischen Programms der ARD und richtet sich an ein Publikum, das an Hintergründen und Zusammenhängen interessiert ist.

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Greta Kaufmann

Autor

Gesellschaftsreporterin

Greta Kaufmann berichtet für Güldendorf über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.