«A Quiet Place: Tag Eins» feiert Free-TV-Premiere im ZDF
Das Prequel «A Quiet Place: Tag Eins» zeigt den Beginn der Alien-Invasion und läuft am 5. Oktober 2026 erstmals im Free-TV. Der Film setzt auf größere Kulisse und neue Hauptdarsteller.
Das ZDF zeigt «A Quiet Place: Tag Eins» am 5. Oktober 2026 um 22:15 Uhr erstmals im Free-TV. Der dritte Film der Reihe ist ein Prequel und erzählt die Vorgeschichte der tödlichen Alien-Invasion, die in den ersten beiden Teilen bereits in vollem Gange war. Rund zwei Jahre nach dem Kinostart feiert der Horrorfilm damit seine Free-TV-Premiere.
Im Mittelpunkt von «A Quiet Place: Tag Eins» steht die New Yorkerin Sam, gespielt von Oscarpreisträgerin Lupita Nyong'o. Sie kehrt für einen Tag in die Metropole zurück und gerät mitten in eine Katastrophe, als monströse Kreaturen vom Himmel stürzen und die Stadt angreifen. Die außerirdischen Wesen sind extrem schnell und verfügen über ein äußerst feines Gehör, das sie zu tödlichen Jägern macht. Für Sam und andere Überlebende wie den jungen Eric, dargestellt von Joseph Quinn, gelten von einem Moment auf den anderen neue Regeln: Wer überleben will, muss vollkommen still sein. Denn schon das kleinste Geräusch kann die Kreaturen aus großer Entfernung anlocken.
Der erste Film «A Quiet Place» war 2018 in die Kinos gekommen und hatte das Publikum direkt in eine Welt versetzt, in der die Apokalypse längst begonnen hatte. Im Zentrum stand die Familie Abbott um Vater Lee und Mutter Evelyn, die sich an ein Leben in nahezu völliger Stille angepasst hatte. Dieser Ansatz kam dem vergleichsweise kleinen Budget entgegen: Der Film soll rund 17 Millionen US-Dollar gekostet haben. An den Kinokassen wurde er zum Überraschungserfolg und spielte weltweit rund 340 Millionen US-Dollar ein. Der zweite Teil, der während der Corona-Pandemie startete, kam auf rund 300 Millionen US-Dollar.
Für das Prequel standen damit ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung. Während die ersten beiden Filme ihre Geschichte größtenteils in ländlicher Abgeschiedenheit erzählten, verlegt «A Quiet Place: Tag Eins» die Invasion mitten nach New York. Entsprechend größer und unmittelbarer fällt das Chaos aus. Der Film setzt stärker auf bildgewaltige Schauwerte und eine größere Kulisse. Auch auf dem Regiestuhl gab es einen Wechsel: Nachdem John Krasinski die ersten beiden Teile inszeniert hatte, übernahm Michael Sarnoski die Regie. Sarnoski hatte zuvor mit dem Drama «Pig» aus dem Jahr 2021 auf sich aufmerksam gemacht.
Auch vor der Kamera veränderte sich die Reihe. Im zweiten Teil blieb Emily Blunt als Evelyn Abbott das Zentrum, bekam mit Cillian Murphy jedoch einen prominenten neuen Mitspieler. Im Prequel rückt die Abbott-Familie fast vollständig in den Hintergrund. Stattdessen führt das Duo Lupita Nyong'o und Joseph Quinn durch die Apokalypse. Für Nyong'o ist das Horror-Genre kein Neuland: Die Oscarpreisträgerin überzeugte bereits 2019 in Jordan Peeles «Wir» in einer Doppelrolle. Quinn wiederum gelang mit der Mystery-Horrorserie «Stranger Things» der internationale Durchbruch. Eine Verbindung zu den bisherigen Filmen bleibt dennoch bestehen: Djimon Hounsou, der bereits im zweiten Teil in einer kleineren Rolle zu sehen war, kehrt auch für «A Quiet Place: Tag Eins» zurück.
Vorkenntnisse sind für das Prequel nicht nötig. Weil «Tag Eins» zeitlich vor den bisherigen Filmen ansetzt und eine weitgehend neue Geschichte erzählt, können auch Neulinge problemlos einsteigen. Für sie wie für Fans der Reihe gilt bei der Free-TV-Premiere vor allem eines: zurücklehnen, mitfiebern und am besten keinen Laut von sich geben.
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