Tödlicher Unfall auf der A67: Sattelzug durchbricht Leitplanke
Ein 58-jähriger Lkw-Fahrer aus Rheinland-Pfalz ist in der Nacht zum Montag bei einem schweren Unfall auf der A67 in Hessen ums Leben gekommen. Der Sattelzug durchbrach aus bislang ungeklärter Ursache die Leitplanke und prallte gegen einen Pfeiler. Die Ladung – Stahlrollen – wurde auf die Fahrbahn geschleudert. Die Autobahn Richtung Süden blieb stundenlang gesperrt.
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 67 in Hessen ist in der Nacht zum Montag der Fahrer eines Sattelzugs ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, kam der 58 Jahre alte Mann aus Rheinland-Pfalz aus zunächst ungeklärter Ursache zwischen dem Autobahndreieck Mönchhof und der Anschlussstelle Rüsselsheim-Ost mit seinem Fahrzeug von der Straße ab.
Der Sattelzug durchbrach in der Folge die Leitplanke und prallte gegen einen Pfeiler. Der Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt und erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Ladung des Fahrzeugs – Stahlrollen – auf die Fahrbahn geschleudert.
Ein nachfolgendes Fahrzeug konnte den Angaben zufolge nicht mehr ausweichen. Die beiden Insassen dieses Wagens blieben jedoch unverletzt. Die Autobahn in Richtung Süden war nach dem Unfall gesperrt; die Sperrung sollte nach ersten Einschätzungen bis zum Mittag andauern. Der Verkehr wurde großräumig umgeleitet.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs soll ein Sachverständiger hinzugezogen werden. Die Polizei bezifferte die Schadenssumme auf mindestens 100.000 Euro. Die Ermittlungen zu den Umständen des Unglücks dauern an.
Die A67 zählt zu den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen im Rhein-Main-Gebiet und verbindet das Autobahndreieck Mönchhof bei Rüsselsheim mit dem Süden. Der Abschnitt zwischen dem Dreieck und der Anschlussstelle Rüsselsheim-Ost ist stark befahren, insbesondere vom Schwerlastverkehr. Unfälle mit Sattelzügen führen auf dieser Strecke immer wieder zu längeren Sperrungen und erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Die genaue Ursache, warum der 58-Jährige von der Fahrbahn abkam, ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft derzeit alle Möglichkeiten. Hinweise auf ein Fremdverschulden oder technisches Versagen lagen zunächst nicht vor.
Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig, da die Stahlrollen auf der Fahrbahn verteilt lagen und die Unfallstelle weiträumig abgesichert werden musste. Feuerwehr und Rettungskräfte waren im Einsatz. Die Autobahnmeisterei übernahm die Reinigung der Fahrbahn.
Für die Dauer der Sperrung mussten sich Pendler und Fernfahrer auf erhebliche Verzögerungen einstellen. Die Polizei riet, den Bereich weiträumig zu umfahren. Weitere Einzelheiten zum Unfallhergang werden erst nach Abschluss der Ermittlungen erwartet.
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