Tesla zeigt Roadster mit Kaltgas-Düsen: Produktion ab 2028 geplant
Elon Musk hat den neuen Tesla Roadster präsentiert, der mithilfe von Kaltgas-Düsen kurzzeitig abheben kann. Die Serienproduktion soll 2028 starten, doch die Stückzahl bleibt unklar.
Elon Musk hat den neuen Tesla Roadster vorgestellt, der dank sogenannter Kaltgas-Düsen ein wenig fliegen kann. Der Sportwagen, auf den Tesla-Kunden seit fast einem Jahrzehnt warten, wurde in einer Präsentation gezeigt. Die Produktion der „Rocket“-Variante soll nach Angaben des Unternehmens im Jahr 2028 beginnen. Wie viele Fahrzeuge tatsächlich gebaut werden, ließ Musk offen.
Die Kaltgas-Düsen, die an das Heck des Fahrzeugs montiert sind, ermöglichen es dem Roadster, für kurze Zeit vom Boden abzuheben. Dabei handelt es sich nicht um einen echten Raketenantrieb, sondern um ein System, das komprimiertes Gas ausstößt und so einen Schub erzeugt. Musk hatte ein solches „Raketen-Auto“ seit Jahren in Aussicht gestellt. Für die „Rocket“-Variante soll es allerdings Einschränkungen geben, etwa bei der Nutzung im Straßenverkehr oder bei der Verfügbarkeit.
Der Roadster ist Teil von Teslas Strategie, die Marke im Premium-Segment zu stärken und technische Innovationen zu demonstrieren. Das Fahrzeug soll als Elektroauto konzipiert sein und extrem hohe Beschleunigungswerte erreichen. Die Kombination aus Elektroantrieb und Kaltgas-Düsen ist bislang einzigartig unter Serienfahrzeugen. Ob und in welchem Umfang die Flugfunktion in die Serie übernommen wird, ist jedoch unklar. Musk sprach von einer „Rocket“-Variante, die nur in begrenzter Stückzahl und möglicherweise nur für ausgewählte Kunden erhältlich sein könnte.
Die Ankündigung fällt in eine Phase, in der Tesla mit wachsender Konkurrenz im Elektroautomarkt und regulatorischen Hürden zu kämpfen hat. Der Roadster war ursprünglich bereits für 2020 angekündigt worden, wurde aber mehrfach verschoben. Nun soll die Produktion 2028 starten. Fachleute bezweifeln, dass die Flugfunktion in dieser Form jemals eine Straßenzulassung erhalten wird. Dennoch könnte der Roadster als Image-Träger für Tesla dienen und die technologische Führungsrolle des Unternehmens unterstreichen.
Ob der Roadster mit Raketendüsen tatsächlich in Serie geht, hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Verfügbarkeit von Komponenten, die regulatorischen Anforderungen und die Nachfrage. Musk hat in der Vergangenheit oft ehrgeizige Zeitpläne genannt, die später korrigiert wurden. Die Präsentation sorgte dennoch für Aufmerksamkeit, da sie zeigt, wie Tesla versucht, Grenzen zu verschieben und neue Maßstäbe zu setzen. Für potenzielle Käufer bleibt abzuwarten, ob der Roadster seine Versprechen einlösen kann.
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