Portugiesischer Verband bestraft Ronaldo mit 255 Euro
Cristiano Ronaldo muss wegen des vorzeitigen Verlassens des Trainingslagers der portugiesischen Nationalmannschaft eine Geldstrafe von 255 Euro zahlen. Der Disziplinarrat des Verbands bestätigte die Entscheidung, die deutlich unter einem Minutenlohn des 41-Jährigen liegt.
Cristiano Ronaldo ist vom portugiesischen Fußballverband mit einer Geldstrafe in Höhe von 255 Euro belegt worden. Grund dafür ist das vorzeitige Verlassen des Trainingslagers der Nationalmannschaft. Der Disziplinarrat des Verbands bestätigte die Entscheidung und reagierte damit auf einen Vorfall, der zuletzt für erhebliche Aufmerksamkeit gesorgt hatte.
Der 41 Jahre alte Rekordnationalspieler hatte das Trainingscamp der portugiesischen Auswahl eingeschnappt verlassen. Für einen kurzen Moment schien ein unrühmliches Ende seiner großen Karriere im Trikot der Nationalmannschaft, mit der er 2016 Europameister geworden war, nicht ausgeschlossen. Inzwischen scheint dieser Eindruck jedoch ausgeräumt. Der Verband setzt mit der Strafe ein deutliches Zeichen, dass er das Verhalten des Spielers nicht billigt, zugleich aber offenbar keine Eskalation sucht.
Die Höhe der Strafe ist bemerkenswert. 255 Euro entsprechen für einen Profi von Ronaldos Kaliber weniger als einem Minutenlohn. Der Verband ahndet den Verstoß damit zwar formal, hält den finanziellen Rahmen aber auffallend niedrig. Eine offizielle Begründung für die konkrete Summe liegt bislang nicht vor. Beobachter werten die Entscheidung als Signal, dass der Verband die Angelegenheit schnell und ohne weitere öffentliche Auseinandersetzung abschließen möchte.
Ronaldo ist der mit Abstand erfahrenste Spieler im portugiesischen Aufgebot und gilt als eine der prägenden Figuren des internationalen Fußballs. Sein Verhalten im Trainingslager hatte zuletzt Fragen aufgeworfen, ob er seine Rolle im Team noch im Einklang mit den Erwartungen des Verbands ausübt. Die nun verhängte Geldstrafe ist die offizielle Antwort auf diesen Vorfall. Ob und welche weiteren Konsequenzen daraus folgen, ist nicht bekannt.
Der portugiesische Verband hat mit der Mitteilung des Disziplinarrats für Klarheit gesorgt. Weitere Sanktionen wurden nicht genannt. Für Ronaldo bedeutet die Strafe vor allem einen formellen Abschluss des Vorgangs. Seine sportliche Zukunft in der Nationalmannschaft bleibt davon unberührt, solange keine weiteren Vorfälle hinzukommen. Die Debatte über sein Verhalten dürfte damit jedoch nicht vollständig beendet sein.
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