Papst Leo XIV. erfolgreich an der Lunge operiert
Papst Leo XIV. hat sich in Rom einem Eingriff zur Entfernung eines Knotens an der Lunge unterzogen. Der Vatikan meldet einen erfolgreichen und planmäßigen Verlauf. Der Pontifex muss sich eine Woche erholen.
Papst Leo XIV. hat einen chirurgischen Eingriff an der Lunge nach Angaben des Vatikans erfolgreich überstanden. Ärzte entfernten am Montag im Gemelli-Krankenhaus in Rom einen Knoten, der bei einer Routineuntersuchung entdeckt worden war. Die Operation sei nach Plan verlaufen, teilte der Vatikan mit. Der 71 Jahre alte Pontifex muss sich nach dem Eingriff eine Woche erholen.
Erst am Sonntag hatte Papst Leo XIV. den Fund des Knotens in seiner Lunge öffentlich gemacht. Nur zwei Tage später erfolgte die Operation in der römischen Klinik, die traditionell das Oberhaupt der Katholiken behandelt. Um welche Art von Knoten es sich handelt, wurde nicht bekannt. Auch das Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung steht nach offiziellen Angaben noch aus. Weitere Einzelheiten zu dem Eingriff nannte der Vatikan zunächst nicht.
Der Papst gilt mit 71 Jahren als verhältnismäßig junges Kirchenoberhaupt. Leo XIV. war erst vor wenigen Monaten gewählt worden. Der Vatikan hatte in den vergangenen Wochen keine größeren gesundheitlichen Probleme des Pontifex gemeldet. Der nun entdeckte Knoten war im Rahmen einer Routineuntersuchung aufgefallen. Solche Kontrollen gehören zur regulären medizinischen Betreuung des Papstes.
Das Gemelli-Krankenhaus in Rom ist die bevorzugte Klinik für die Behandlung von Päpsten. Bereits mehrere Vorgänger von Leo XIV. wurden dort operiert oder stationär behandelt. Die Klinik verfügt über spezielle Sicherheits- und Betreuungseinrichtungen für das Kirchenoberhaupt. Für die Dauer des Aufenthalts sind die öffentlichen Auftritte des Papstes ausgesetzt. Der Vatikan kündigte an, am Abend ein Bulletin zum weiteren Verlauf zu veröffentlichen.
Die Operation fällt in eine Zeit, in der die katholische Kirche weltweit mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert ist. Dazu zählen theologische Debatten, der Umgang mit Missbrauchsfällen und Fragen der kirchlichen Lehre. Ein längerer Ausfall des Papstes könnte die Arbeit der Kurie und die Planung anstehender Termine beeinflussen. Der Vatikan betonte jedoch, dass der Eingriff erfolgreich verlaufen sei und der Papst sich nun erhole. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand wurden zunächst nicht gemacht.
Die Nachricht von der Operation löste international Aufmerksamkeit aus. Gläubige und Kirchenvertreter verfolgten die Mitteilungen aus dem Vatikan aufmerksam. In den kommenden Tagen dürfte sich zeigen, wie schnell der Papst seine Amtsgeschäfte wieder aufnehmen kann. Der Vatikan will über den weiteren Verlauf informieren. Bis dahin bleibt der Pontifex in der Klinik und wird ärztlich überwacht.
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