Weißes Haus bietet Katie Zacharia Job als Trump-Sprecherin an
Das Weiße Haus hat der früheren Fernsehkommentatorin Katie Zacharia die Nachfolge von Karoline Leavitt als Pressesprecherin von Präsident Donald Trump angeboten. Ob sie angenommen hat, ist offen.
Das Weiße Haus hat der früheren Fernsehkommentatorin Katie Zacharia den Posten als Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump angeboten. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen des Weißen Hauses. Ob Zacharia das Angebot angenommen hat, ging daraus zunächst nicht hervor.
Die «New York Times» stellte sie unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen bereits als Nachfolgerin von Trumps früherer Sprecherin Karoline Leavitt dar. Seit Wochen wird in Washington gerätselt, wer die Nachfolge antreten wird. Nun hat das Weiße Haus eine Person ausgewählt, die es gerne auf dem Posten hätte.
Zacharia arbeitete zuletzt nach Angaben ihres LinkedIn-Profils als Kommunikationsberaterin für die Trump Media & Technology Group, zu der auch die Plattform Truth Social gehört. Zuvor war sie für kurze Zeit stellvertretende Sprecherin des US-Heimatschutzministeriums. Zudem trat sie als Kommentatorin bei Trumps Haussender Fox News und dem ultrakonservativen US-Sender Newsmax auf.
Leavitt hatte Ende August ihren letzten Tag als Pressesprecherin des Weißen Hauses. Trump hatte ihren Abgang rund zwei Wochen davor überraschend verkündet. Mit nicht einmal 30 Jahren hatte Leavitt den Posten seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit als jüngste Sprecherin überhaupt inne.
Die Personalie ist in Washington von besonderem Interesse, weil der Posten des Pressesprechers zu den sichtbarsten Schnittstellen zwischen dem Weißen Haus und der Öffentlichkeit gehört. Die Entscheidung über die Nachfolge fällt in eine Phase, in der die Kommunikation der Regierung nach Trumps Wiederwahl stark beachtet wird. Wer den Job übernimmt, wird die offizielle Linie des Präsidenten gegenüber Medien und Öffentlichkeit vertreten.
Zacharias beruflicher Hintergrund verbindet Regierungserfahrung mit Medienarbeit. Ihre kurze Zeit im Heimatschutzministerium und ihre Tätigkeit für die Trump Media & Technology Group gelten als Stationen, die sie für die Aufgabe qualifizieren könnten. Als Kommentatorin bei Fox News und Newsmax ist sie zudem einem konservativen Publikum bekannt.
Ob und wann das Weiße Haus die Personalie offiziell bestätigt, ist offen. Solange keine formelle Ankündigung vorliegt, bleibt die Besetzung des Sprecherpostens Gegenstand von Spekulationen in der Hauptstadt. Die Entscheidung dürfte auch darüber Aufschluss geben, wie Trump seine Außenkommunikation für die kommende Phase aufstellen will.
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