Trump erwägt Umzug des Pressekorps aus dem Weißen Haus
US-Präsident Donald Trump hat laut eigener Aussage eine Verlegung der Journalisten aus dem Weißen Haus in Betracht gezogen. Zugleich wies er Berichte über den Einbau eines Pools im Presseraum zurück.
US-Präsident Donald Trump erwägt, das Pressekorps aus dem Weißen Haus an einen anderen Ort zu verlegen. Das kündigte er in sozialen Medien an. Mit Blick auf die Journalisten schrieb er, er könne die Fake News an einen weniger lästigen Ort verlegen. Eine konkrete Entscheidung oder ein Zeitplan wurden nicht genannt.
Anlass sind Medienberichte, wonach im Weißen Haus ein Pool anstelle des bisherigen Presseraums eingebaut werden könnte. Trump wies diese Darstellung zurück. Er habe nie an so etwas Dummes gedacht, erklärte er. Die Rede war dabei von einem historischen Schwimmbad, dessen Rückkehr im Gebäude berichtet worden war. Der Streit um den Zugang der Presse zum Regierungssitz bleibt damit bestehen, ohne dass eine Lösung in Sicht wäre.
Die Auseinandersetzung zwischen dem Präsidenten und den Medien begleitet seine Politik seit Längerem. Trump hat wiederholt die Berichterstattung großer Medienhäuser kritisiert und als unfair bezeichnet. Dass er nun öffentlich über eine räumliche Trennung der Reporter vom Amtssitz nachdenkt, verschärft den Konflikt zwischen Regierung und Presse zusätzlich. Die Debatte um den Pressezugang ist dabei kein Nebenschauplatz, sondern berührt das Verhältnis zwischen Exekutive und kritischer Öffentlichkeit.
Der Presseraum im Weißen Haus gilt seit Jahrzehnten als zentraler Arbeitsort für Korrespondenten, die dort regelmäßig Fragen an die Regierung richten und über den Alltag im Präsidentenamt berichten. Ein Umzug würde deren unmittelbaren Zugang zu Informationen und zu Mitarbeitern des Präsidenten spürbar verändern. Wie eine solche Verlagerung praktisch aussehen könnte, ließ Trump offen.
Dass Trump seine Äußerungen in sozialen Medien veröffentlichte, unterstreicht, wie direkt er sich an Öffentlichkeit und Medien wendet, statt den Weg über offizielle Pressemitteilungen zu wählen. Die Gerüchte um den Pool zeigen zugleich, wie schnell Spekulationen über bauliche Veränderungen im Regierungsgebäude entstehen und sich verbreiten können, bevor offizielle Stellen Klarheit schaffen.
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