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Trump ernennt Katie Zacharia zur neuen Sprecherin des Weißen Hauses

Die frühere Fernsehkommentatorin Katie Zacharia wird neue Pressesprecherin des Weißen Hauses. Sie tritt die Nachfolge von Karoline Leavitt an, die ihr Amt Ende August aufgegeben hatte.

Trump ernennt Katie Zacharia zur neuen Sprecherin des Weißen Hauses
Neue Sprecherin: US-Präsident Trump ernennt Nachfolgerin von Karoline Leavitt

Die frühere Fernsehkommentatorin Katie Zacharia wird neue Sprecherin des Weißen Hauses. US-Präsident Donald Trump verkündete die Entscheidung auf seiner Plattform Truth Social. «Ich bin zuversichtlich, dass Katie als neue Pressesprecherin des Weißen Hauses starke Ergebnisse für unser Land erzielen wird», teilte Trump mit. Zacharia tritt damit die Nachfolge von Karoline Leavitt an, die ihr Amt Ende August aufgegeben hatte.

Zacharia gilt als überzeugte Unterstützerin von Trump. Seinen Angaben nach hatte die konservative Juristin ihm bereits im Wahlkampf geholfen und ihn in wichtigen Swing States unterstützt, also in Bundesstaaten, die zwischen Republikanern und Demokraten besonders umkämpft sind. «Sie hat sich von Anfang an als treue und brillante Unterstützerin erwiesen und genießt eine makellose Erfolgsbilanz», lobte Trump sie weiter. In einem Gastbeitrag für die «New York Post» hatte er sie vor Monaten als «größten Präsidenten der US-Geschichte» bezeichnet.

Zacharia bedankte sich wenig später auf verschiedenen Social-Media-Plattformen und sprach von einem «bedeutenden Privileg». «Präsident Trump und dem amerikanischen Volk in dieser entscheidenden Zeit des 250-jährigen Jubiläums zu dienen, ist die Ehre meines Lebens», schrieb sie. Die Aufgabe bestehe nun darin, dem amerikanischen Volk die «großen Erfolge» zu vermitteln, die Trumps Regierung jeden Tag erziele. Sie freue sich darauf, mit den Pressevertretern im Weißen Haus und den Reporterinnen und Reportern im ganzen Land zusammenzuarbeiten, um diese Erfolge bekannt zu machen. «Der fabelhaften Karoline Leavitt zu folgen, ist ein hoher Anspruch, den es sich zu erfüllen lohnt», so Zacharia.

Zuvor arbeitete Zacharia nach Angaben ihres LinkedIn-Profils als Kommunikationsberaterin für die Trump Media & Technology Group, zu der auch die Plattform Truth Social gehört. Vorübergehend war sie stellvertretende Sprecherin des US-Heimatschutzministeriums. Zudem trat sie als Kommentatorin bei Trumps Haussender Fox News und dem ultrakonservativen US-Sender Newsmax auf. Sie schloss an der christlichen Pepperdine University im kalifornischen Malibu einen Bachelorstudiengang in Politik- und Staatswissenschaften ab und ist Absolventin der Pepperdine Caruso School of Law.

Leavitt hatte Ende August ihren letzten Tag als Pressesprecherin des Weißen Hauses. Trump hatte ihren Abgang rund zwei Wochen davor überraschend verkündet. Mit nicht einmal 30 Jahren hatte Leavitt den Posten seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit als jüngste Sprecherin überhaupt inne. Der US-Präsident begründete ihren Abgang damit, dass sie dann mehr Zeit für die Familie haben würde. Leavitt habe sich für diesen Schritt entschieden, den er «voll und ganz» verstehe und respektiere, schrieb er. Auch Leavitt verwies zur Begründung auf die Doppelbelastung als Mutter zweier kleiner Kinder und Pressesprecherin des Weißen Hauses.

«Die Wahrheit ist: Seit meiner Rückkehr ins Weiße Haus nach der Geburt meiner Tochter habe ich in meinem Herzen gespürt, dass ich nicht die beste Mutter sein kann, die meine beiden kleinen Kinder verdienen, wenn ich konstant die Zeit, Energie und Aufmerksamkeit aufwende, die das Amt der Pressesprecherin des Weißen Hauses erfordert», erklärte Leavitt. Daher habe sie die «bittersüße Entscheidung» getroffen, das Weiße Haus zu verlassen. Leavitt brachte Anfang Mai ihr zweites Kind zur Welt, eine Tochter. Sie hat bereits einen kleinen Sohn, der 2024 zur Welt kam. Als Sprecherin des Weißen Hauses machte sie sich mit ihrer Scharfzüngigkeit einen Namen. Sie rügte fragende Journalisten oft heftig und beschuldigte die Medien, Fake News zu verbreiten.

Vor Zacharia liegt keine einfache Aufgabe: An ihr liegt es künftig, Trumps Standpunkte möglichst erfolgreich zu vermitteln – in einer Zeit, in der der Präsident mit schlechten Beliebtheitswerten im Land kämpft. Wochenlang wurde in Washington gerätselt, wer die Nachfolge von Karoline Leavitt antreten würde. Nun hat Trump eine Entscheidung verkündet.

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Greta Kaufmann

Autor

Gesellschaftsreporterin

Greta Kaufmann berichtet für Güldendorf über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.