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Neusser Landesgartenschau zieht positive Bilanz

Die Organisatoren der Landesgartenschau in Neuss bewerten die Veranstaltung als Erfolg. Hotel, Gastronomie und Politik ziehen Bilanz und betonen den künftigen Wert des Parks.

Neusser Landesgartenschau zieht positive Bilanz
Hotel, Gastronomie und Politik ziehen Bilanz: „Der eigentliche Wert der Landesgartenschau liegt im künftigen Park“

Die Landesgartenschau in Neuss hat sich nach Einschätzung der Organisatoren gelohnt. Wie die Verantwortlichen bei der abschließenden Bilanz deutlich machten, fällt das Fazit klar positiv aus. Im Mittelpunkt der Bewertung steht dabei weniger die reine Besucherzahl während der Veranstaltung als vielmehr der dauerhafte Nutzen für die Stadt. «Der eigentliche Wert der Landesgartenschau liegt im künftigen Park», lautet die zentrale Aussage der Organisatoren. Damit rückt die langfristige Entwicklung des Geländes in den Vordergrund, das den Bürgerinnen und Bürgern nach dem Ende der Schau als Grünfläche zur Verfügung stehen soll.

Neben der Stadt und den Veranstaltern ziehen auch Vertreter aus Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel eine Bilanz. Die zentrale Frage lautet, ob sich ein spürbarer wirtschaftlicher Effekt für die lokale Wirtschaft eingestellt hat. Die Organisatoren beantworten die Frage nach dem Nutzen der Schau mit einem klaren Ja, wobei sie den Fokus auf die nachhaltige Wirkung des Projekts legen. Die Diskussion um den sogenannten Laga-Effekt zeigt, dass die Erwartungen an solche Großveranstaltungen über den reinen Veranstaltungszeitraum hinausreichen. Für die beteiligten Branchen geht es darum, ob die Besucherströme auch nach dem Ende der Schau für Umsatz sorgen können.

Auch die Politik hat sich in die Bilanz eingeschaltet und ein Resümee gezogen. Die Bewertung aus dem politischen Raum fällt dabei nicht ausschließlich positiv oder negativ aus, sondern ordnet die Veranstaltung in den größeren Zusammenhang der Stadtentwicklung ein. Die Landesgartenschau wird als Impulsgeber für die Neusser Innenstadt und die umliegenden Quartiere betrachtet. Der künftige Park soll demnach nicht nur ein Naherholungsgebiet sein, sondern auch eine städtebauliche Aufwertung bewirken. Die politischen Vertreter betonen, dass die Investitionen in das Gelände langfristig Früchte tragen sollen.

Die Bilanz der Landesgartenschau fällt in eine Zeit, in der Kommunen verstärkt darüber diskutieren, wie sich große Veranstaltungen und Investitionen in die Infrastruktur rechtfertigen lassen. Die Neusser Organisatoren setzen dabei auf die Argumentation, dass der Wert nicht allein an den Besucherzahlen während der Schau gemessen werden kann. Der entstandene Park wird als dauerhaftes Erbe der Veranstaltung betrachtet, das den Menschen vor Ort zugutekommt. Für die Gastronomie und Hotellerie bleibt abzuwarten, ob sich der Effekt auch in den kommenden Jahren einstellt. Die Politik will die Entwicklung des Geländes weiter begleiten und hat angekündigt, die Nutzung des Parks im Blick zu behalten.

Die abschließende Bewertung der Landesgartenschau zeigt, dass die Verantwortlichen die Veranstaltung nicht als abgeschlossenes Kapitel betrachten. Der Blick richtet sich auf die Zukunft des Parks und die Frage, wie er sich in das städtische Leben einfügt. Die Organisatoren sehen in dem Gelände eine Chance für die Stadt, die über die reine Gartenschau hinausgeht. Ob sich die Erwartungen an den künftigen Park erfüllen, wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Die Bilanz von Hotel, Gastronomie und Politik fällt jedenfalls positiv aus, auch wenn die endgültige Bewertung des Laga-Effekts von der weiteren Entwicklung abhängt.

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Greta Kaufmann

Autor

Gesellschaftsreporterin

Greta Kaufmann berichtet für Güldendorf über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.