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Gasleck in Leonberger Schule beendet Unterricht für alle Klassen

Wegen leicht erhöhter Methangaswerte musste eine Realschule in Leonberg geräumt werden. 42 Schüler und ein Handwerker wurden mit leichten Symptomen behandelt, am Dienstag soll der Unterricht wieder normal stattfinden.

Gasleck in Leonberger Schule beendet Unterricht für alle Klassen
Methangas im Klassenraum?: Gasleck in Schule: Unterricht für alle beendet

Ein Gasleck hat an einer Realschule in Leonberg den Unterricht für alle Klassen vorzeitig beendet. Nachdem mehrere Schülerinnen und Schüler über Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und Kreislaufprobleme geklagt hatten, ließ die Schulleitung das Gebäude räumen. Das teilte die Polizei mit. Die Kinder wurden ins Freie gebracht, Unterricht fand anschließend nicht mehr statt.

Die Feuerwehr untersuchte das Schulgebäude und stellte leicht erhöhte Methangaswerte fest. Den Ursprung des Gaslecks konnte sie nach Angaben der Polizei jedoch nicht identifizieren. Notärzte behandelten 42 Schülerinnen und Schüler sowie einen Handwerker mit leichten Symptomen. Alle Betroffenen konnten anschließend nach Hause gehen.

Für den kommenden Dienstag rechnet die Schule mit einer Rückkehr zum normalen Ablauf. Der Unterricht an der Realschule solle dann wieder wie geplant stattfinden, hieß es. Über die genaue Ursache des Austritts und mögliche Konsequenzen für das Gebäude machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben.

Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Sicherheitsvorkehrungen an Schulgebäuden. Methangas ist geruchlos und entsteht unter anderem bei biologischen Abbauprozessen sowie durch undichte Leitungen. In geschlossenen Räumen kann es sich anreichern und bei hohen Konzentrationen gesundheitliche Beschwerden verursachen. Die gemessenen Werte lagen nach Polizeiangaben nur leicht über dem Normalniveau, dennoch reagierte die Schulleitung konsequent.

Die Entscheidung, das Gebäude vollständig zu räumen, folgte dem Grundsatz der Vorsicht: Bei unklarer Ursache und mehreren betroffenen Kindern hat die Sicherheit Vorrang vor dem Unterrichtsbetrieb. Dass ein Handwerker ebenfalls behandelt werden musste, deutet darauf hin, dass die Arbeiten an der Schule mit dem Austritt in Zusammenhang stehen könnten. Die Polizei bestätigte einen solchen Zusammenhang nicht ausdrücklich.

Für die betroffenen Familien bedeutet der Vorfall zunächst vor allem Ungewissheit über die Ursache. Die Schule und die Behörden stehen nun vor der Aufgabe, das Gebäude erneut zu prüfen und die Eltern über den Stand der Ermittlungen zu informieren. Bis dahin bleibt der Unterrichtsbetrieb am Dienstag der einzige bestätigte Termin.

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Henrik Falkenberg

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Redakteur vom Dienst

Henrik Falkenberg berichtet für Güldendorf über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.