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Céline Dion bekommt eigene Barbie – doch die Ähnlichkeit lässt zu wünschen übrig

Der Spielzeughersteller Mattel ehrt die Sängerin Céline Dion mit einer Sonderausgabe der Barbie-Puppe. Das Design orientiert sich an ihrer Karriere in den 1990er Jahren, doch das Gesicht der Puppe ähnelt dem der Sängerin kaum. Dion leidet an einer seltenen Autoimmunerkrankung und wagt derzeit ein Comeback.

Céline Dion bekommt eigene Barbie – doch die Ähnlichkeit lässt zu wünschen übrig
Morgenstern: Céline Dion bekommt eine eigene Barbie – doch es gibt ein Problem

Der Spielzeughersteller Mattel hat eine neue Sonderausgabe seiner Barbie-Puppe vorgestellt, die der franko-kanadischen Sängerin Céline Dion gewidmet ist. Die Puppe zeigt die Künstlerin in ihrer Karrierephase der 1990er Jahre, in der sie mit dem Titelsong «My Heart Will Go On» aus dem Film «Titanic» weltweiten Ruhm erlangte. Sie trägt ein langes, dunkelblaues Kleid, wie es Dion in dieser Ära häufig bei Auftritten trug, und ein Diamantcollier mit herzförmigem Anhänger, das an das berühmte Schmuckstück aus dem Film erinnert. Auch die elegante Hochsteckfrisur wurde übernommen.

Doch bei der Gesichtsgestaltung der Puppe gibt es deutliche Abweichungen vom Vorbild. Das dunkelbraune Haar und das höfliche Lächeln der Puppe erinnern eher an andere bekannte Persönlichkeiten als an Céline Dion. Der angedeutete Schmollmund und die kantige Kieferpartie weichen von den weichen Gesichtszügen der Sängerin ab. Auf der Verpackung der Puppe ist ein Foto der echten Céline Dion abgedruckt, das als Vorlage für das Design diente. Der direkte Vergleich zeigt, wie sehr das typische, zarte Lächeln und der offene Blick der 58-Jährigen von der Umsetzung abweichen.

Die Sonderbarbie ist Teil einer Reihe, mit der Mattel bekannte Frauen ehrt. In der Vergangenheit wurden bereits Puppen nach Vorbildern wie Angela Merkel, Whitney Houston und Miley Cyrus gestaltet. Céline Dion wird derzeit international gefeiert, da sie nach jahrelanger Abwesenheit vorsichtig in die Öffentlichkeit zurückkehrt. Sie leidet an einer seltenen, unheilbaren neurologischen Autoimmunerkrankung, die sie mithilfe von Behandlung und Therapien so weit im Griff hat, dass gelegentliche Auftritte wieder möglich sind. Zuletzt absolvierte sie mehrere Konzerte in Paris, weitere Auftritte dort sind für Mai nächsten Jahres geplant.

Die neue Barbie-Puppe ist nicht die erste Sonderausgabe, die auf gemischte Reaktionen stößt. Während die Idee, bedeutende Frauen zu würdigen, grundsätzlich begrüßt wird, sorgt die mangelnde Ähnlichkeit bei Sammlern und Fans immer wieder für Diskussionen. Mattel hat sich zu den konkreten Gestaltungsentscheidungen bislang nicht geäußert. Die Puppe ist ab sofort im Handel erhältlich.

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Helena Beckmann

Autor

Kulturkorrespondentin

Helena Beckmann berichtet für Güldendorf über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.